Spielbericht: Remis in Langenberg durch Last-Minute-Gegentor
Mit einem Unentschieden ist unsere erste Mannschaft in die neue Saison gestartet. In einem guten Spiel beider Mannschaften ging es rauf und runter. In der ersten Halbzeit konnte Eugen Dreichel unsere Farben in Führung bringen. In der zweiten Hälfte erhöhte Langenberg den Druck, dem wir aber lange Standhalten konnte. Kurz vor dem Ende fiel dann aber doch noch der Ausgleichstreffer.
Der Spielbericht:
GW Langenberg-Benteler - RW Mastholte 1:1 (0:1)
0:1 Dreichel (22.)
1:1 Ackfeld (90.+6)
Anlaufschwierigkeiten, wie zu Saisonstart öfter mal vorkommen, hatte keine der beiden Mannschaften zum Saisonstart. Die Partie nahm schnell mit kleineren Chancen hüben wie drüben Fahrt auf. Beide Mannschaften zeigten guten Kombinationsfußball, die richtig großen Chancen kamen aber zu Beginn noch nicht bei rum, weil auch beide Abwehrketten einen soliden Job machten. Bei beiden Mannschaften kamen die vielversprechensden Angriffe über die Außenbahnen. Im RWM Dress war es oft Maximilian Popielski der freigespielt werden konnte und über die linke Seite mit Tempo betrieb machte. In der 23. Minute konnte er mit einer Hereingabe Stürmer Eugen Dreichel finden, der zwar im ersten Versuch am herauskommenden Keeper hängen blieb, aber mental und körperlich in der Aktion blieb und den Ball im zweiten Anlauf über die Linie drückte. Danach zeigte sich wieder gewohntes Bild. Unser Team hatte viel Ballbesitz, während Langenberg es oft über die Außen mit flachen Hereingaben probierte. Kurz vor der Pause konnten sich die Langenberger so 2-3x mal in gute Position bringen, im letzten Moment kam aber immer ein RWM Bein zum klären dazwischen.
In der zweiten Hälfte erhöhte Langenberg den Druck, unsere Abwehr stand aber weiter gut und konnte viele Situationen klären, bevor es richtig gefährlich wurde. Und im Zweifel half dann auch mal wie in der 64. Minute ein wenig Glück, als die Querlatte bei einer Langenberger Freistoßsituation auf unserer Seite war. Für unsere Männer wirkte das wie ein Weckruf, die danach wieder aktiver wurden. Um die 70. Minute wäre das fast belohnt worden. Nach einem Freistoß von Christoph Niermann ließ der Langenberger Torwart den Ball nach vorne abprallen, Eugen Dreichel reagierte am schnellsten und spitzelte den Ball vor dem Keeper ins Tor. Leider entschied der Schiedsrichter, so sah es zumindest von außen aus, dass der Torwart die Hand auf dem Ball hatte. Dem Eindruck von der Seitenlinie nach, der im Nachgang durch die Analysekamera bestätigt wurde, war es leider eine Fehlentscheidung. In der Folge verlor unsere Mannschaft etwas den spielerischen Faden und spielte viele lange Bälle zur Entlastung. Folglich kam Langenberg zu mehr und mehr Spielanteilen. Die richtig klaren Torchancen konnten sie sich über lange Zeit aber nicht erspielen. Erst spät in der Nachspielzeit kamen die Langenberger zu großen Chancen. Erst kam ein Grün-Weißer nach einer Flanke zum Kopfball, die an der Latte endete, dann ging ein weiterer Abschluss aus guter Position am langen Pfosten vorbei. Mit quasi der letzten Aktion brachte Langenberg einen langen Einwurf in unseren Strafraum, der nicht richtig geklärt werden konnte und ein Langenberger vor die Füße viel. Der Abschluss aus kurzer Distanz aus dem Gewühl war dann leider nicht mehr zu halten. So endete der Saisonauftakt mit einer bitteren Pille.
Am Ende des Tages geht das Unentschieden neutral betrachtet in Ordnung. In der ersten Halbzeit hatten wir etwas mehr Oberwasser, während Langenberg zum Ende hin mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Wir können auf die Leistung aber auf jeden Fall aufbauen. Auch wenn es nach dem Spielverlauf bitter war, auswärts bei einem Aufstiegskandidaten nicht zu verlieren, ist in Anbetracht der Umstände das noch nicht alle Automatismen sitzen werden, eine starke Leistung.
Die anderen Partien der Liga:
SV Avenwedde II - Germania Westerwiehe 0:7
Victoria Clarholz II - SCW Liemke 7:0
GW Varensell - TuS Westf. Neuenkirchen 1:0
VfL Rheda - FC Sürenheide 0:0
TSG Harsewinkel - SG Bokel 3:1
Aramäer Rheda-Wiedenbrück - Aramäer Gütersloh 2:2
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