Spielbericht: Derbyniederlage - Blackout in Halbzeit 1 kostet Siegchancen
Mit einer 3:6 Niederlage hat unsere erste Mannschaft im Derby den Kürzeren gezogen. Mit einer rabenschwarzen ersten Hälfte verspielt die Mannschaft fast alle Chancen auf einen Heimsieg. Mit einer klaren Leistungssteigerung in Halbzeit 2 und Toren von Eugen Dreichel, sowie einem Doppelpack von Lucas Lütkebohle schürt sie zwar zwischendurch trotz Unterzahl Hoffnungen auf ein Wunder, die in diesem Spiel aber schlechte Defensivleistung der gesamten Mannschaft verhindert dieses.
RW Mastholte - GW Varensell 3:6 (0:3)
0:1 Kleinpähler (1.)
0:2 Kleinepähler (3.)
0:3 Habig (22.)
0:4 Kleinepähler (46.)
1:4 Dreichel (49.)
2:4 Lütkebohle (51.)
2:5 Siepert (77.)
3:5 Lütkebohle (83.)
3:6 Habig (86.)
Willkommen in der Kreisliga A, ist ein passender Headliner für die erste Halbzeit unserer ersten Mannschaft, die gegen Varensell eine Rabenschwarzen Auftritt in der ersten Hälfte hinlegt und speziell die ersten Minuten komplett verpennt hat und nicht auf ein körperbetontes Spiel eingestellt war. Nach ein paar Sekunden haben die Varenseller einen Pass zwischen den Innenverteidigern abgefangen und hatten frei vor dem Tor keine Schwierigkeiten den Ball einzuschieben. Nur zwei Minuten später musste unser Torwart das zweite Mal den Ball aus den Maschen holen. Nach einem einfachen Ballverlust im Mittelfeld reichte ein einfacher Doppelpass um unsere aufgerückte Innenverteidigung zu überspielen. Wieder frei vor dem Tor hatte Varensell erneut keine Probleme keine Probleme den Ball ins Tor zu schieben. In der Folge fand unsere Mannschaft besser in das Spiel auch wenn durch die aggressive Spielweise der Varenseller nicht wirklich Spielfluss und schon gar keine Mastholter Chancen zustande kamen. In der 22. Minute konnte Varensell dann die nächste Mastholter Einladung annehmen. Nach einem Ballverlust an der Seitenlinie schaltete RWM einen Moment ab und die Meter fehlten anschließend, um in die Zweikämpfe für die Ballrückeroberung zu kommen. So ging es schnell über die Außen, eine flache Hereingabe in die Mitte reichte für das 3:0. Der nächste Schock für RWM folgte dann in der 36. Minute. In einem Laufduell Richtung Mastholter Tor kamen Etem Oral und ein Varenseller zu Fall, nachdem beide gezogen und gehakt haben. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß für Varensell und zum Unverständniss aller auf Notbremse und Rote Karte. Da der Varenseller nicht direkt auf das Tor zuging und in der Mitte noch weitere Mastholter waren, eine sehr, sehr harte Entscheidung.
In der Halbzeitpause hatte sich unsere Mannschaft viel vorgenommen, wurde aber wie in Halbzeit 1 gefühlt mit dem Anpfiff kalt erwischt. Über rechts konnte sich Varensell durchsetzen, den Ball in die Mitte bringen und in den Rückraum ablegen. Von dort guckten der Varenseller unseren Torwart aus und schob ein. Kurz darauf konnte Eugen Dreichel den alten Abstand wiederherstellen, indem er bei einem Freistoß auf den kurzen Pfosten den Fuß dazwischen kam und ins kurze Eck traf. Als sich zwei Minuten später Lucas Lütkebohle aus 20 Metern ein Herz nach und wuchtig traf, keimte im RWM Lager wieder leise Hoffnung auf. In der Folge war RWM die bessere Mannschaft und man hatte zwischenzeitlich sogar das Gefühl, dass das Spiel trotz Unterzahl noch gedreht werden könnte. So zum Beispiel bei einem Lattenkracher durch Deniz Eren aus guten 20m. Aber grade in eine weitere Mastholte Drangphase hinein konnte Varensell nochmal treffen. Wieder ging es über die rechte Seite in den Strafraum, wo sie aus der rechten Ecke per Schlenzer treffen konnten. In der 83. Minute konnte sich erneut RWM Sportler des Jahres Lucas Lütkebohle auszeichnen, indem er einen Freistoß traumhaft unter die Latte zirkelte. Mit dem Mute der Verzweifelung machte RWM das nun vollends auf, um nocheinmal an einem Wunder zu arbeiten, der Stecker wurde abermals schnell durch einen Varenseller Treffer gezogen.
In der zweiten Hälfte war unsere Mannschaft trotz Unterzahl nicht die schwächere Mannschaft und phasenweise lag das Gefühl in der Luft, dass die Partie noch hätte gedreht werden können, wenn die eine oder andere Chance besser ausgespielt worden wäre oder wenn etwas mehr Glück, beispielsweise beim Lattentreffer, dabei gewesen wäre. So bleibt aber festzuhalten, dass RWM eine ganz schwache erste Hälfte und das teilweise unzureichende Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft zum Verhängnis wurde. Speziell in der ersten Hälfte hat Varensell ein körperbetontes Derby forciert, wo unsere Mannschaft nicht dagegenhalten konnte und so unseren Spielfluss nie zustande kommen lassen, während Varensell des öfteren eingeladen wurde.
In der kommenden Woche geht es dann beim SV Avenwedde II weiter. Anstoß hier bereits um 12:15!
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